Breitenbach
Geschichtliches
Breitenbach gehört zum ältesten Kern der Großgemeinde Sankt Kilian. Seine erste urkundliche Erwähnung geht laut Unterlagen auf das Jahr 1144 zurück. Breitenbach war in früheren Zeiten ein sogenannter "Waldort". Waldarbeit, Köhlerei und Landwirtschaft waren z. T. bis ins 20. Jahrhundert Haupterwerbszweig der Bewohner. Daneben gab es Schneidmühlen, Huf- und Nagelschmiede, einen Sensenhammer, aber auch eine Weberei. (1870 soll es 32 Webermeister mit 65 Webstühlen im Ort gegeben haben.)
Heute
Breitenbach ist heute ein moderner Wohnort mit knapp 1000 Einwohnern und damit der zweitgrößte Ort der Sankt Kilian-Dörfer.
Bereits seit 1957 wird er maßgeblich vom Fremdenverkehr geprägt. Breitenbach ist "Staatlich anerkannter Erholungsort" und beheimatet in einem Großteil seiner Flur das Vessertal, ein Naturschutzgebiet ( NSG), das dem UNESCO Biosphärenreservat "Vessertal" seinen Namen gab.